Hohenloher Leben

Zu Besuch bei den Hohenloher Bauern

Studenten der Universität Hohenheim besuchen die Schwäbisch-Hällischen Eichelmastschweine auf der Weide bei Wolpertshausen.

Landschaft, Lebensmittel, Nachhaltigkeit, Reisen

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Woher kommt mein Essen? Diese Frage treibt immer mehr Menschen um. Hochglanzbildern aus der Werbung setzen die Hohenloher Bauern authentische Einblick in ihre Arbeit entgegen. Hier können sich Verbraucher persönlich vor Ort ein Bild machen.

Eberhard Mann, genannt Hardy, ist der Gästeführer für Gruppenreisen nach Hohenlohe. Mit seinem fünfköpfigen Team informiert und betreut er Vereine, Fachbesucher und Ausflügler, die der gute Ruf der Genießerregion in den Südosten Baden-Württembergs lockt. Das Angebot der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall kommt gut an: „Mehr als 150 Gruppen mit über 4500 Personen haben uns im vergangenen Jahr besucht“, erzählt der Mann, der im Dienst in Lodenjacke und mit dem Dreispitz unterwegs ist. Die Kopfbedeckung ist Bestandteil der traditionellen fränkischen Tracht.

Gästeführer der Hohenloher Bauern: Eberhard Mann

Dabei ist der charmante wie unkomplizierte Gästeführer kein gebürtiger Hohenloher, sondern stammt ursprünglich aus Schwaben. Während der mehr als 30 Jahre, die er hier lebt, hat er sich jedoch zum ausgewiesenen Kenner der Region fortgebildet. Je nach Dauer – angeboten werden in der Regel Tagesausflüge und Zwei-Tages-Fahrten – und Interesse der Gruppe stellt Mann das Programm zusammen.

In der Heimat des weit über die Grenzen Hohenlohes hinaus bekannten Schwäbisch-Hällischen Schweins gibt’s nämlich vieles zu erleben. Zunächst die Eichelmastschweine selbst, die von Frühjahr bis Herbst auf der Weide leben. Die robusten Tiere suchen sich hier ihr Futter selbst, lediglich Getreide- und Eichelschrot wird zugefüttert. Im Gespräch mit einem Bauern der Erzeugergemeinschaft können Besucher alle Fragen zur Landwirtschaft stellen, die ihnen auf dem Herzen liegen.

Das traditionsreiche Bauernland Hohenlohe hat bekanntlich eine herrliche Kulturlandschaft zu bieten. Die Tour führt durch kleine Dörfer, vorbei an imposanten Burgen und Schlössern. Romantische Städte und Städtchen wie Schwäbisch Hall, Kirchberg und Vellberg sind für Zwischenstopps gut. Am Ende des Besuchs steht natürlich ein Besuch in einem Wirtshaus, wo ein saftiger Braten mit Schwäbisch-Hällischem Qualitätsschweinefleisch (EU-geschützte geografische Angabe) auf den Tisch kommt.

„Vegetarier sind oft frustrierte Fleischesser, die nach dem Besuch bei uns wieder zurückfinden“

Eberhard Mann, Gästeführer

„Unsere Gäste wollen informiert werden sowie anschließend einkaufen und genießen“, erzählt Eberhard Mann. Selbst Vegetarier gehörten dazu: „Das sind oft frustrierte Fleischesser, die nach dem Besuch bei uns wieder zurückfinden.“ So mancher habe sich entschieden, als so genannter Flexitarier künftig wenig, aber dafür gutes Fleisch wie das der Schwäbisch-Hällischen Schweine zu essen.

Wer Interesse an einer geführten Tour durch Hohenlohe hat, sollte sich frühzeitig anmelden – und bereits einen Ausweichtermin in petto haben. „Gerade an den Wochenenden und in den Monaten Mai, Juni und Juli ist besonders viel los“, sagt der Gästeführer. Eine Gruppe sollte mindestens 15 Köpfe stark sein. Wenn Einzelpersonen oder Paare anfragen, fasst Eberhard Mann die Individualreisenden meist zu einer Gruppe zusammen.

Kontakt:

Eberhard (Hardy) Mann
Telefon (0176) 57 89 39 62
Fax (0 79 04) 97 97 29
E-Mail info@haellisch.eu

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